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"Netzwerken" - das ist kein Modewort, sondern eine notwendige Maßnahme für Take-off. Nur durch ein neues Zusammenspiel kultureller, sozialer und Bildungs-Einrichtungen in der Stadt kann der Tanz in Düsseldorf auch nachhaltig Früchte tragen! Kooperationspartner sind das tanzhaus nrw, das Junge Schauspielhaus Düsseldorf, das Forum Freies Theater, die Tonhalle Düsseldorf, Neuer Tanz, die Filmwerkstatt, sowie langfristig kooperierende Haupt-, Gesamt- und Förderschulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen, die Universität Düsseldorf, ortsansässige und externe Choreografen, Tänzern und Tanzpädagogen.

 

Unter "Links" finden Sie alle beteiligten Partner von den Schulen und Kindergärten bis zu den einzelnen Choreografen und Tänzern gesondert aufgelistet.

 
 
 

Das TANZHAUS NRW, ein in Europa wohl einzigartiges Haus für den Tanz, öffnete 1998 in einem ehemaligen Straßenbahndepot seine Pforten. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche zeigt das Haus in zwei Sälen rund 200 wechselnde Bühnenveranstaltungen pro Jahr und bietet in acht Studios durchschnittlich 250 Kursen und Workshops wöchentlich an. Das tanzhaus nrw ist Theater und Tanzschule zugleich, Produktionsstätte für freie Choreografen aus Nordrhein-Westfalen und Europa und begeistert ein stetig wachsendes Publikum für den zeitgenössischen Tanz in seiner ästhetischen und kulturellen Vielseitigkeit. Pionierarbeit leistete das tanzhaus nrw gemeinsam mit einer Vielzahl von Künstlern und anderen Partnern, um den Nachwuchs an die Sparte Tanz heranzuführen. Bereits durch die Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2004 mit einer Sonderehrung ausgezeichnet, verstärkt das tanzhaus nrw diese Arbeit mit Take-off. Mit der intensiven lokalen, regionalen und internationalen Vernetzung will das tanzhaus nrw seine Vermittlungskompetenz bei Kindern und Jugendlichen weitergeben und in Düsseldorf institutionell verankern.


 
 

Das JUNGE SCHAUSPIELHAUS (JS) ist eine eigenständige Abteilung des Düsseldorfer Schauspielhauses und existiert in dieser Form seit 30 Jahren. In den vergangenen Jahren hat das JS mit seinem viel gelobten Schauspieler- Ensemble in Kooperation mit dem tanzhaus nrw bereits ansatzweise einen Schwerpunkt Tanz-Theater entwickelt, der Wort- und Bewegungskunst auf neue Weise für das Genre "Kinder- und Jugendtheater" verbindet und der inzwischen über die Grenzen Düsseldorfs hinaus große Beachtung gefunden hat. Durch die Beteiligung am Projekt Take-off: Junger Tanz entwickelt sich die Begegnung von Tanz und Theater zum besonderen Merkmal der Arbeit des JS: In den kommenden Spielzeiten soll mit je einer Tanztheaterinszenierung für die Allerkleinsten (ab 3), für Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden (ab 10) und für Jugendliche (ab 15) der Take-off-Junger-Tanz-Virus bei allen Altersgruppen eingepflanzt werden.


 
 

Das FORUM FREIES THEATER (FFT) hat sich seit seiner Gründung in Düsseldorf 1999 zu einem der wichtigsten Zentren für freies Theater in NRW und im deutschsprachigen Raum entwickelt. Mit seinen zwei Spielstätten, FFT Juta und FFT Kammerspiele, sowie einem Team aus zehn Mitarbeitern bietet das FFT ideale Produktionsbedingungen für darstellende Kunst aller Genres. Das FFT agiert in einem Netz mit zahlreichen Kooperationspartnern in Düsseldorf, NRW, deutschlandweit und international. So bietet es ein lebendiges Forum für die aktuellen Entwicklungen im zeitgenössischen Theater. Seine regelmäßige künstlerische Projektarbeit mit Jugendlichen wird das FFT im Rahmen von Take-off weiter ausbauen: Namhafte Choreografen und freie Theatermacher aus dem In- und Ausland erarbeiten mit Düsseldorfer Jugendlichen Stücke, die am FFT unter professionellen Bedingungen aufgeführt werden. Darüber hinaus bieten Workshops, Inszenierungsbesuche und Gespräche mit Künstlern vielfältige Möglichkeiten für junge Leute, Tanz und Theater aus der Nähe und in der Praxis kennen zu lernen.


 
 

Der Kuppelbau der TONHALLE DÜSSELDORF, direkt am Rhein gelegen, ist ein Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf und gleichermaßen ein international renommiertes Konzerthaus, in dem die internationalen Stars der Musikwelt ihr Publikum begeistern. Seit über vier Jahren bietet die Tonhalle speziell für Kinder und Jugendliche unter dem Motto 'Voll auf die Ohren' eine große Anzahl konzertpädagogischer Aktivitäten an. Dieses Spektrum soll in der Kooperation mit Take-off um eine bedeutende Facette erweitert werden: Der Tanz als eine elementare Grundlage des Musizierens wird zum Schlüssel einer direkten und emotionalen Interaktion mit Live-Musik. Besondere Akzente sollen dabei in der Arbeit mit den jüngsten Zuhörern im Kindergartenalter sowie in der Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Musikschaffen für Jugendliche gesetzt werden.


 
 

Das Tanzensemble NEUER TANZ arbeitet unter der Leitung des Bildenden Künstlers VA Wölfl im Marstall Schloss Benrath in Düsseldorf. Es gilt als richtungweisendes und eines der profiliertesten, freien Tanz-Ensembles in Deutschland. Im Rahmen des Projekts Take-off gibt Neuer Tanz Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit des Ensembles zu gewinnen. Die Vorstellungsbesuche werden vor- und nachbereitet. Die Schüler nehmen an Proben teil, es gibt Gespräche mit den Tänzern und der Regie über die Gestaltungsmittel wie Raum, Ton, Licht, Bewegung, Photographie und Architektur. Das Ziel ist, einen regelmäßigen Kontakt des Ensembles mit Düsseldorfer Schulen aufzubauen und damit Jugendlichen Zugang zum zeitgenössischen Kunstverständnis durch Teilhabe am Tanz zu ermöglichen.


 
 

Die FILMWERKSTATT DÜSSELDORF ging 1976 aus der Filmgruppe Düsseldorf an der Kunstakademie hervor und ist seit 1992 als Zusammenschluss von Filmschaffenden ein gemeinnütziger Verein mit den Arbeitsbereichen Ausbildung (Seminare und Workshops), Vermietung von Film-Equipment und Schnittplätzen sowie Film-Veranstaltungen mit Schwerpunkt Videokunst, Kurz-, Experimental- und Dokumentarfilm. Besonders durch Musikvideos finden Jugendliche heute Zugang zum Tanz. Bei Take-off will die Filmwerkstatt 15 bis 18-Jährige mit Filmprojekten durch einen medienübergreifenden, schöpferischen Prozess führen. Begleitend hierzu organisiert die Filmwerkstatt Vorträge und Workshops zum Themenkreis "Jugendkultur - Körper, Mode, Tanz" für Pädagogen und Jugendliche.


 
 

Schulen, Jugendclubs & Kitas

Tanz auf Schulbänken und Kindergärten

In ganz Deutschland findet sich kaum Tanzunterricht in >Schulen. Die Ausnahme: Düsseldorf. In Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt-, Förderschulen sowie Gymnasien soll den Kindern und Jugendlichen Tanzkunst als persönliche Ausdrucksmöglichkeit nahe gebracht werden. Take-off zielt auf die Integration von Tanzkunst als Schulfach. Auch in den Kindergärten wird der Tanz in Form von Kursen und Workshops einziehen. Falls Sie als Schulleiter, Lehrer oder Kindergärtner Interesse haben, auch Tanz in Ihrer Schule anzubieten, wenden Sie sich bitte an info@take-off-junger-tanz.de. Das Take-off-Team berät Sie hier gerne.

 
 

HipHop: Am Start in Jugendclubs!

Nicht nur durch Tanzunterricht, sondern auch mit Filmbeispielen und anderen Medien, wie Writing, B-Boying, DJing und VJing vermitteln HipHop-Experten das gesamte Spektrum des HipHops. Abseits vom kommerziellen Mainstream von Viva und MTV erfahren die Teilnehmer auch den philosophischen Background der HipHop-Kultur und erleben, dass Tanz auch Ausdruck einer ethischen Haltung sein kann. Professionell arbeitende HipHop-Tänzer und Choreografen unterrichten in fortlaufenden Kursen in den >Jugendclubs.

 
 

Weiterbildung für Lehrer & Tänzer

Bewegenden Unterricht braucht das Land!

Sowohl die Fachlehrer, als auch an den Schulen arbeitende Choreografen und Tänzer erhalten mit Take-off die Möglichkeit, sich weiterzubilden: Die Projektpartner von Take-off bieten verschiedene Fortbildungen an.

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Evaluation des Projektes

Nachhaltigkeit und wissenschaftliche Begleitung

Prof. Dr. Heiner Barz arbeitet mit einem Team der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an der wissenschaftlichen Evaluation des Projektes. Diese Studien sollen dem Projekt Impulse für die organisatorischen Fragen, das tanzpädagogische Programm von Take-off, aber auch für die kulturpolitisch-administrative Dimension liefern. Aufschlüsse hinsichtlich der bislang wenig erforschten Zusammenhänge von kulturpädagogischen Angeboten einerseits und Variablen der Persönlichkeitsentwicklung oder des wahrgenommenen Binnenklimas von pädagogischen Institutionen andererseits sind zu erwarten und werden in der zukünftigen Projektarbeit berücksichtigt.

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