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„PASSING THE BECHDEL TEST“

Montag 08. APR, tanzhaus nrw, 11:00 h

Der Bechdel Test, 1985 von der Comiczeichnerin Alison Bechdel entwickelt, fragt nach der Rolle und Darstellung von Frauen im Film – und 2/3 aller Produktionen fallen durch! Die drei Fragen des Tests lauten: 1. Gibt es in einem Film mehr als zwei Protagonistinnen mit einem Namen? 2. Reden sie miteinander? 3. Reden sie über etwas anderes als über Männer? Wenn die Antwort auf alle drei Fragen „ja“ ist, hat der Film den Bechdel Test bestanden. Alison Bechdel kritisierte in ihrem Cartoon, wie wenig Frauen sie auf der Leinwand sah und welche Rollen sie spielten. Ihr Ansatz wurde zu einem analytischen Begriff, womit feministische Kritiker*innen weltweit u.a. Fernsehsendungen, Bücher und Filme beurteilen.
Für „PASSING THE BECHDEL TEST“ stöberten 13 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren zusammen mit Jan Martens durch ein Jahrhundert feministischer Literatur – von Virginia Woolf bis Susan Sontag, von Toni Morrison bis Maggie Nelson. Dabei wurde ihnen klar, dass sie die Stimmen der Autor*innen, aber auch ihre eigenen Stimmen hörbar machen wollen. So entschied sich Jan Martens radikal für Sprache als szenisches Mittel. Es entsteht ein intimes Porträt der jungen Performer*innen, das geprägt ist von ihrem Blick auf die Welt, aber auch der eigenen Wahrnehmung und der Beziehung zu anderen. Gemeinsam entwickeln sie ein „Manifest der Zukunft“, inspiriert u.a. von der belgischen Autorin Rachida Lamrabet: „Das freie Wort ist eines der wenigen Instrumente, um sich zu befreien.“
Die Stücke des belgischen Choreografen Jan Martens leben von ihrer authentischen Kraft und einem unverstellten Blick auf das Wesentliche sowie auf die Persönlichkeiten seiner Performer*innen. Jan Martens, von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw, hat mittlerweile eine rasante Karriere hingelegt und ist derzeit Residenzkünstler am Kunstzentrum deSingel in Antwerpen.


Karten unter www.tanzhaus-nrw.de oder Tel. 0211 17270-0
Dauer: 120 Min. / in niederländischer, englischer, französischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln / So anschl. Gespräch

Konzept, Entwicklung: Jan Martens mit Isabel Braamkolk, Noor Caestecker, A. Claassen, Renée De Coninck, Luna Glowacki, Bente Govaerts, Noor Hollemeersch, Birgit Lesage, Marie Libens, Hannah Peiren, Celina Vercruysse, Yanou Van Dessel, Mirren Vandenberk; Künstlerische Assistenz: Kimmy Ligtvoet; Dramaturgie: Peter Anthonissen; Beratung: Rudi Meulemans; Lichtdesign: Elke Verachtert; Kostümberatung: Lotte Stek; Produktionsleitung: Teresa Wouters, Sylvie Svanberg; Verkauf: Vincent Company; Internationaler Verkauf: A Propic / Line Rousseau & Marion Gauvent. Foto: Clara Hermans. Eine Produktion von fABULEUS & GRIP, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Weiterhin koproduziert durch STUK. Mit Unterstützung der Stadt Leuven und der Flämischen Gemeinschaft. http://www.grip.house


Eintritt: € 17,- / erm. ab € 8,50


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