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Auf die Bühne mit Profis

 
 

Tanzkunst zum Mitmachen

Mit internationalen Choreografen eigene Bühnenstücke entwickeln. Das ist bei Take-off möglich!



 
 

LE SUCRE DU PRINTEMPS

... Urban Dance trifft auf "Le Sacre"!
Ein Fest der Jugend, schwelgerisch, wagemutig, kreativ und mit hohem Energielevel! 18 Tänzer zwischen zwölf und 20 Jahren, die beim Casting im Juli 2010 erfolgreich teilgenommen haben, schreiben eines der bekanntesten Ballettwerke aus dem Jahr 1913 fort: „Le Sacre du Printemps“ nach der  Partitur Igor Strawinskys und in der Choreografie von Wazlaw Nijinski, Startänzer der legendären Ballets Russes. Das Werk, das übersetzt so viel heißt wie „Das Frühlingsopfer“, handelt vom Erwachen der Natur, von Gemeinschaft und Tod. Die Herausforderung: Die intensive Beschäftigung mit Originalchoreografie, Kostümen und Musik und die gleichzeitige Suche nach einer urbanen Ausdrucksform des 21. Jahrhunderts.: HipHop!
„Le Sucre du Printemps“, ein Wortspiel, das sich an den Titel des Klassikers von Strawinsky anlehnt, bedeutet soviel wie „Der Zucker des Frühlings“. Die Düsseldorfer Version des „Sucre“, die sich in die Vielzahl von erfolgreichen Jugendprojekten reiht, darunter „Rhythm is it!“ mit 250 Jugendlichen unter Leitung des Choreografen Royston Maldoom und den Philharmonikern Berlin mit Sir Simon Rattle, sucht das Abenteuer: Unter Leitung der Choreografinnen Marion Muzac und Rachel Garcia, die das Projekt bereits am Choreographischen Zentrum Toulouse umgesetzt haben, und mit Unterstützung des Düsseldorfer HipHop-Tänzers Adnan Zaatouri, trifft hier Urban Dance auf „Le Sacre“. Die Premiere fand am 24.10. und 26.10.2010 im tanzhaus nrw statt.


 
 

HAMMER ZEITEN

... Die Zeit ist reif für "Hammer Zeiten"!
Was ist dran an der vieldiskutierten Verrohung unserer Jugend? Nach der erfolgreichen Produktion „Wilde Zeiten“, die mehrfach im tanzhaus nrw aufgeführt wurde und auch in Berlin und München für Aufsehen sorgte, widmen sich die Choreografen Guido Markowitz und Damian Gmuer erneut einem Thema, das Jugendliche bewegt: Unter Schirmherrschaft von vier Düsseldorfer Rotary Clubs verhandeln 21 Jugendliche von 14 bis 19 Jahren – die meisten aus Düsseldorfer Hauptschulen – das Thema Gewalt. Für viele unter ihnen ist sie alltäglich: auf dem Schulhof, im Fernsehen, in Ego-Shooter-Spielen. Das Tanzprojekt gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Emotionen durch Tanzen auszudrücken. Kraftstrotzend ist ihre Energie, die sich zwischen Aggression und Gestaltungswillen bewegt und im Verlauf der Inszenierung immer wieder nach einer Balance sucht. Im Zusammenspiel mit dem eigens für das Stück komponierten Sound der Band „Lauter Leben“, die wie bereits in der Erfolgsproduktion „Wilde Zeiten“ live spielt, nutzt das Ensemble seine geballte Power für ein Bühnenstück, das in seiner Lebendigkeit erneut Grenzen verschiebt: im Theater und im echten Leben. Die Premiere fand im Juli 2010 statt.


 
 

WILDE ZEITEN

...Ein Stück über Lebensfragen der Jugendlichen unserer Gesellschaft.

In Kooperation mit den Düsseldorfer Rotary-Clubs Pempelfort & Schlossturm wurde das Tanzprojekt „Chance Tanz“ im tanzhaus nrw gegründet. Unter der Leitung von Guido Markowitz erarbeitete die Powertruppe das Stück „Wilde Zeiten“. 23 Tänzer im Alter von 14 bis 19 Jahren, die zuvor an einem Workshop und Casting im November teilgenommen haben, thematisieren ihre „Generation doof“. Der Versuch, sich von Klischees zu befreien und angesichts von Gruppendruck und äußeren Erwartungen die eigene Identität zu finden, steht dabei im Mittelpunkt.
Der Erfolg kam prompt: "Wilde Zeiten" wurde zur Eröffnung des Kongresses "Kinder zum Olymp!", einer Veranstaltung der Kulturstiftung der Länder, der Kulturstiftung des Bundes und der Landeshauptstadt München, eingeladen. Eine große Ehre für alle Beteiligten und eine wichtige Würdigung der Arbeit mit Jugendlichen in der Sparte Tanz!

Die Premiere fand im Mai 2009 statt.   

 


 
 

T(H)REE OF LIFE

...HipHop meets Contemporary

 

Am 07. Dezember war es endlich soweit, das große Take-off Casting unter Leitung der beiden Choreografen und Tanzdozenten Nora Pfahl (D) und Karl Kane Wong (F) fand im tanzhaus nrw mit Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren statt. Über 70 Teilnehmer kamen ins tanzhaus nrw. Jeder von ihnen studierte eine vorgegebene Kurzchoreografie aus dem Zeitgenössischen und dem HipHop-Tanz ein, um damit die beiden Dozenten von ihrem tänzerischen Können zu überzeugen.

Beeindruckt durch die Bewegungsqualitäten und die wunderbare Stimmung unter den vielen Jugendlichen war es für uns nicht leicht, eine Auswahl von letztendlich 24 Teilnehmern zu treffen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer werden ab Januar 09 gemeinsam mit Nora Pfahl und Karl Kane Wong an einem viermonatigen Tanzprojekt arbeiten, das im April auf der großen Bühne im tanzhaus nrw unter dem Titel "t(h)ree of life" aufgeführt wird.

 

Zum Stück:

„...Mein Kopf ist voll, der Druck ist groß. In der Vielfalt von Möglichkeiten fühle ich mich so oft verloren. Ich muss so viele Entscheidungen treffen und weiß doch gar nicht, was ich will. Wo fange ich an, woran halte ich mich fest? Von überall strömen Reize auf mich zu und die Erwartungen an mich werden immer größer..."

Wo geht es lang? Auf der Suche nach dem richtigen Weg müssen wir immer wieder Entscheidungen treffen, die unser Leben lenken. Woher weiß ich, was für mich das Beste ist? So manches Mal wünscht man sich in solchen Momenten einfach abzutauchen, sich der Welt zu entziehen: Hinein in eine Welt, in der man sich sicher und geborgen fühlt.

Betrachtet aus verschiedenen Perspektiven befasst sich das Stück mit dem Leben und den damit verbundenen Möglichkeiten und Entscheidungen der 24 Tänzerinnen und Tänzer im Alter zwischen 12 und 20 Jahren. Mit unseren zwei Choreografen Nora (zeitgenössischer Tanz) und Karl (HipHop Tanz) begegnen sich zwei verschiedene Tanzstile die in diesem Stück zusammenfinden. 

                                                                                                                          Wir halten Euch auf dem Laufenden!


 
 

 MOV(I)E-PRODUCTION

...alles dreht sich um Tanz, Träume und das große Kino!

 

Auftakt für das Tanz-Performance-Projekt der Choreografinnen Amelie Jalowy und Nora Pfahl (D) war eine Audition im August 2007. Zwölf tanzbegeisterte Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren arbeiteten im Anschluss wöchentlich an einer spannenden Choreografie, die vom 24. bis 26. Mai 2008 im tanzhaus nrw auf der kleinen Bühne aufgeführt wurde. Alles drehte sich um Tanz, unsere Träume und das große Kino! Mit der Filmrolle unter dem Arm und dem roten Teppich unter den Füßen entführten die Jugendlichen das Publikum in die bunte Welt des Films.

Einen 20 minütigen Auszug gab es, wie auch bei "Battle your own life", am 30. März 2008 im Rahmen der Veranstaltung "Take-off Youngsters". Aufregende Requisiten und unterhaltsame Filmmusik machten das Publikum neugierig auf die Vorstellungen im Mai diesen Jahres.   


 
 

BATTLE YOUR OWN LIFE!

...ein Stück über die eigene Stärke und den Mut an Grenzen zu gehen.

 

Das Musik-Tanztheater unter der Leitung von Guido Markowitz und Rochus Aust (D) suchte im September 2007 während einem vierstündigen Casting nach Jugendlichen ab 14 Jahren, die sich für unterschiedliche Tanzstile interessierten, und Lust haben, gemeinsam neue Wege zu gehen.

Unter dem Motto: "Kämpf dich frei mit Tanz, Musik, Gesang und Spiel" erarbeiten sie eine tänzerisch und musikalisch herausragende Choreografie, mit der sie vom            20. bis 21. April im tanzhaus nrw auf der kleinen Bühne stehen werden. Am 30. März 2008 gab es bereits bei "Take-off Youngsters" eine vielversprechende Kostprobe.         


 
 

WHEEL ME UP

...ein integratives Tanzprojekt

 

Sechs tanzinteressierte SchülerInnen der Rheinischen Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung sowie sechs SchülerInnen der Hulda-Pankok Gesamtschule im Alter zwischen 10 und 14 Jahren bilden den Teilnehmerkreis des Projektes "Wheel me up" unter Leitung der deutschen Tänzerin und Choreografin Gerda König (selbst Rollstuhlfahrerin) und ihrer Tanzkompanie DIN A13.

Nachdem Gerda König bereits mit diversen Produktionen am tanzhaus nrw zu sehen war, wuchs von Seiten des Take-off Projektes das Interesse, ein Aufführungsprojekt mit Jugendlichen unter ihrer Leitung zu realisieren. Gerda König formulierte das Anliegen, ein integratives Tanzprojekt mit jungen Menschen ("mixed ability") ausführen zu wollen. Das heißt Jugendliche, mit einem körperlich/motorischen Förderungsbedarf sollen in diesem Projekt gemeinsam mit Jugendlichen einer allgemein bildenden Schule, also mit Schülerinnen und Schülern ohne spezifischen, körperlichen Förderbedürfnissen, arbeiten. Die im Alltag separierten Lebenswelten sollen in diesem künstlerischen Projekt zusammen kommen.

Seit Oktober 2006 experimentierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen während einzelner Workshoptage mit den unterschiedlichsten Formen und Möglichkeiten von Bewegung. Danach folgte in den Osterferien eine intensive Projektwoche im tanzhaus nrw, in welcher das Bewegungsmaterial für das Tanztheaterstück zur Vollendung gebracht wurde. Mit  der überzeugenden Präsentation bei "Take off Youngsters" (30. März 2008) hat "Wheel me up" das Publikum eindeutig faszinieren können.  

    


 
 

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