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Auf die Bühne mit Profis

 
 

Tanzkunst zum Mitmachen

Mit internationalen Choreografen eigene Bühnenstücke entwickeln. Das ist bei Take-off möglich!



 
 

CLAIMS

... West Side Story in Rath
Das Junge Schauspielhaus schickt eine Gruppe von Künstlern in den Stadtteil, wo sie sich mit den Gesichtern und Geschichten der dort lebenden Jugendlichen musikalischtheatralisch auseinander setzen. Gemeinsam mit den Jugendlichen forschen sie direkt im Stadtteil und kehren dann zusammen in das Theater zurück, um auf der Folie des Musicals "West Side Story" von der nächsten Generation und ihren Konflikten und Hoffnungen zu erzählen. Die Premiere fand im April 2012 statt.


 
 

CH.CH. CHANGES

... über die Kunst, seine Chance beim Schopf zu packen
Was bewegt Jugendliche heute? 17 Teenager aus sieben Nationen und unterschiedlichen Schulformen setzen sich mit ihren Lebenswelten auseinander. Unter Leitung der Choreografen Gizella Hartmann und Andreas Simon treffen die jungen Tänzer zwischen 13 und 19 Jahren aufeinander und verwandeln die Bühne in ein Spannungsfeld voll Energie. Dabei werden sie live unterstützt von dem bekannten Percussionisten Rhani Krija, der u.a. für den Rockmusiker Sting spielt, sowie von dem Cellisten Mathias Hudelmayer.
Begriffe wie „Heimat“ haben sich heute in ihrer klassischen Bedeutung gewandelt. Nicht mehr der geografische Ort, sondern die Beziehungen der Jugendlichen untereinander werden von ihnen als Heimat erlebt. Hier stehen sie mit beiden Beinen fest in einer flüchtigen Welt. „ch.ch.Changes“ ist ein Tanzstück darüber, seine Chance beim Schopf zu packen und den Sprung ins kalte Wasser hinein in die Zukunft zu wagen. Die Produktion findet im Rahmen der tanzhaus-Reihe „Chance Tanz“ statt, die sich sozial motivierten Projekten mit Jugendlichen und der Auseinandersetzung mit Tanz als künstlerischem Medium widmet. Die Premiere fand im März 2012 statt.


 
 

EMERGING MERCE

... auf den Spuren von Merce Cunningham!
Nach Auseinandersetzungen mit Dore Hoyer und Josephine Baker entwickelt die Düsseldorfer Choreografin Gudrun Lange ein drittes Tanzprojekt mit Düsseldorfer Jugendlichen und konfrontiert die Gruppe mit einer künstlerischen Position der Tanzgeschichte. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit dem Choreografen Merce Cunningham, der 2009 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Mitte des 20. Jahrhunderts begründete er – in enger Zusammenarbeit mit John Cage und Robert Rauschenberg – eine eigene Technik sowie eine Kompanie in New York City und eröffnete der Choreografie neue Freiräume, indem er mit dem Zufallsprinzip künstlerische Entscheidungen traf. In „Emerging Merce“ stellen Jugendliche Fragen nach Inhalt, Form, Zufall, Bedeutung, Freiheit und Grenzen und entwickeln eigene Positionen und kreative Antworten.
Gudrun Lange arbeitet seit 2003 regelmäßig im FFT und behandelt seit einigen Jahren das Spannungsfeld zwischen Kunst und Popkultur. Ihre Tanzproduktion „Cheeeese“ wurde mit einer Einladung zu „tanz nrw 2011“  ausgezeichnet. Die Premiere fand im Januar 2012 statt.


 
 

THE MAGIC OF BELIEVING

... Generation Praktikum?
Niedriglohnjobs, Leiharbeit und Arbeitslosigkeit sind das, was heutige Schulabgänger häufig erwartet. Die persönlichen Fähigkeiten und Qualifikationen werden oft nur noch unter dem Aspekt der ökonomischen Verwertbarkeit betrachtet oder sind gar nicht mehr von Belang. Mangelndes Mitbestimmungsrecht und fehlende Teilhabe am Gewinn verstärken die Entfremdung. Um im Konkurrenzkampf bestehen zu können, wird die eigene Persönlichkeit zur Ressource, aus der alles herausgeholt werden muss. Bewerbungstrainings und Autosuggestion inklusive. In einer dokumentarischen Performance unter Leitung von Ingo Toben reflektieren Jugendliche erste berufliche Erfahrungen und werfen die Frage auf, wie unter den gegebenen Bedingungen eine demokratische Gesellschaft gestaltet werden kann. Die Premiere fand im November 2011 statt.


 
 

CHARACTERS

... Junge Tänzer treffen auf junge Musiker!
Valentin ist 13 und komponiert mit Didgeridoo, Röhrophon und Quietsche-Enten. Valentin gehört zu acht begabten jungen Komponisten der Clara-Schumann-Musikschule, die ein Jahr lang mit den 22 talentierten jungen Tänzern des Jungen Ensembles am tanzhaus nrw sowie der Kindertanzgruppe der Clara-Schumann-Musikschule zusammengearbeitet haben. Frei nach dem künstlerischen Motto: Junge Tänzer treffen auf junge Musiker – Bühne frei für einen inspirierenden Austausch! Das Resultat kann sich sehen lassen: Tänzerische Eleganz trifft Live-Musik! Über 40 junge Tänzer und Musiker präsentieren ihre Zusammenarbeit auf der großen Bühne des tanzhaus nrw. Die Tänzer und Musiker arbeiteten unter der Leitung von Ulla Geiges, David Graham und Petra Zierul zusammen. Das Junge Ensemble am tanzhaus nrw (JET) besteht seit zehn Jahren und bietet talentierten Jugendlichen die Möglichkeit einer intensiven Beschäftigung mit Tanz. Daneben versteht sich JET als Vorausbildung für den Beruf des Tänzers. Die Premiere fand im November 2011 statt, eine Vorpremiere im April 2011.


 
 

SECRET GARDEN

... aller guten Dinge sind drei!
Nach den erfolgreichen Produktionen „Wilde Zeiten“ sowie „Hammer Zeiten“, die auch in Berlin, München und Emsdetten für Aufsehen sorgten, präsentiert das tanzhaus nrw den neuesten Wurf der tanzhaus-Reihe „Chance Tanz“. Unter Schirmherrschaft von drei Düsseldorfer Rotary-Clubs zeigen 21 Jugendliche, die im Februar 2011 erfolgreich ein Casting im tanzhaus nrw absolvierten und größtenteils von Düsseldorfer Hauptschulen kommen, was Jugendliche heutzutage bewegt. Angesichts von Globalisierung, Web 2.0 und medialer Bilderflut – was für Utopien haben junge Erwachsene heute? Zur Musik der 1970er und 1980er Jahre reicht das Spektrum der Tanzstile von HipHop, Locking, House, Popping und Hypedance bis hin zu zeitgenössischem Tanz und Akrobatik. Guido Markowitz erarbeitet das Stück mit den Co-Choreografen Damian Gmuer und Daniela Rodriguez Romero sowie fünf Jugendcoaches aus dem Vorgänger-Projekt „Hammer Zeiten“. Die Premiere fand im Juni 2011 statt.


 
 

FREIWILLIGE SELBSTKONTROLLE

... wo soll's denn mal hingehen?
In ihrer ersten Produktion beschäftigt sich die Junior Company INDEX mit den Begriffen „jugendfrei“, „Altersbeschränkung“ und „Lebensentwurf“. Was könnte „Freiwillige Selbstkontrolle“ bedeuten? Was passiert, wenn gesetzte Grenzen hinterfragt oder sogar überschritten werden? Auf der Suche nach der eigenen Zukunft eröffnen sich neue Wege, die inspirieren, aber auch Angst machen können. Eben ein Balanceakt. So aufregend wie die Lebensphase junger Erwachsener ist, so energiegeladen sind auch die mehr als ein Dutzend jungen Tänzer: INDEX präsentiert zeitgenössisches Tanztheater, bei dem HipHop, dynamisches Partnering und jede Menge Humor nicht zu kurz kommen.
Die neu gegründete Junior Company unterstützt talentierte Jugendliche zwischen 17 und 22 Jahren auf ihrem Weg zu einer professionellen Tanzkarriere. Neben dem Jungen Ensemble am tanzhaus nrw (JET) ist die Company INDEX die zweite Jugendkompanie des tanzhaus nrw. Die künstlerischen Leiter von INDEX, Amelie Jalowy und Guido Markowitz, machten zuletzt mit Jugendproduktionen im Rahmen der Reihe „Chance Tanz“ im tanzhaus nrw auf sich aufmerksam. Die Premiere fand im Mai 2011 statt.


 
 

JOSEPHINE SUPERSTAR

... das Phänomen Superstar - gestern und heute!
Josephine Baker war in den 1920er Jahren der erste weibliche Superstar der Popkultur in Europa. Als Dschungeltier, Charleston-Queen und Sonnenkönigin machte sie sich selbst zur Legende, spielte mit Klischees von Ethnizität und Geschlecht. Wie setzen sich Mädchen von heute mit dieser Form der Selbst-Inszenierung in Beziehung? Wie erregt ein Star die Begeisterung des Publikums? Was passiert vor und nach dem großen Auftritt? Gudrun Lange hinterfragt mit acht jungen Frauen aus der Region Düsseldorf das Phänomen Superstar – gestern und heute. Die jugendlichen Darstellerinnen in „Josephine Superstar“ beschäftigen sich mit choreografischem Material von Josephine Baker, spielen mit ihm und kreieren davon ausgehend eigene Choreografien.
Gudrun Lange arbeitet seit 2003 regelmäßig im FFT und setzt sich seit einigen Jahren mit dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Popkultur auseinander. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Individualität eines jeden Jugendlichen: die Gratwanderung zwischen authentischem Ausdruck und künstlerischer Überhöhung, zwischen Selbst- und Fremdinszenierung. Die Premiere fand im Januar 2011 statt.


 
 

BAKUTA

... Warum Feen furzen oder gibt’s den bösen Wolf auch in Pink?
Bakuta erzählt vom Durcheinander und der Ordnung des Lebens. Träume stiften Verwirrung. Gefühle treiben ihr Unwesen. Hin- und hergerissen zwischen Kindsein und Erwachsenwerden lassen sich die Tänzerinnen und Tänzer auf unterschiedliche Stile des zeitgenössischen Tanzes ein. Mut begegnet Schüchternheit und Freude bewegtem Zaudern. Die 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 a der katholischen Hauptschule Itterstraße haben in zwei Monaten mit Gizella Hartmann und Andreas Simon einmal wöchentlich intensiv gearbeitet. Zur Musik von Steve Reich und Johann Sebastian Bach werden weitestgehend selbstchoreografierte Stücke gezeigt. Die Premiere fand im November 2010 statt.


 
 

LE SUCRE DU PRINTEMPS

... Urban Dance trifft auf "Le Sacre"!
Ein Fest der Jugend, schwelgerisch, wagemutig, kreativ und mit hohem Energielevel! 18 Tänzer zwischen zwölf und 20 Jahren, die beim Casting im Juli 2010 erfolgreich teilgenommen haben, schreiben eines der bekanntesten Ballettwerke aus dem Jahr 1913 fort: „Le Sacre du Printemps“ nach der  Partitur Igor Strawinskys und in der Choreografie von Wazlaw Nijinski, Startänzer der legendären Ballets Russes. Das Werk, das übersetzt so viel heißt wie „Das Frühlingsopfer“, handelt vom Erwachen der Natur, von Gemeinschaft und Tod. Die Herausforderung: Die intensive Beschäftigung mit Originalchoreografie, Kostümen und Musik und die gleichzeitige Suche nach einer urbanen Ausdrucksform des 21. Jahrhunderts.: HipHop!
„Le Sucre du Printemps“, ein Wortspiel, das sich an den Titel des Klassikers von Strawinsky anlehnt, bedeutet soviel wie „Der Zucker des Frühlings“. Die Düsseldorfer Version des „Sucre“, die sich in die Vielzahl von erfolgreichen Jugendprojekten reiht, darunter „Rhythm is it!“ mit 250 Jugendlichen unter Leitung des Choreografen Royston Maldoom und den Philharmonikern Berlin mit Sir Simon Rattle, sucht das Abenteuer: Unter Leitung der Choreografinnen Marion Muzac und Rachel Garcia, die das Projekt bereits am Choreographischen Zentrum Toulouse umgesetzt haben, und mit Unterstützung des Düsseldorfer HipHop-Tänzers Adnan Zaatouri, trifft hier Urban Dance auf „Le Sacre“. Die Premiere fand am 24.10. und 26.10.2010 im tanzhaus nrw statt.


 
 

HAMMER ZEITEN

... Die Zeit ist reif für "Hammer Zeiten"!
Was ist dran an der vieldiskutierten Verrohung unserer Jugend? Nach der erfolgreichen Produktion „Wilde Zeiten“, die mehrfach im tanzhaus nrw aufgeführt wurde und auch in Berlin und München für Aufsehen sorgte, widmen sich die Choreografen Guido Markowitz und Damian Gmuer erneut einem Thema, das Jugendliche bewegt: Unter Schirmherrschaft von vier Düsseldorfer Rotary Clubs verhandeln 21 Jugendliche von 14 bis 19 Jahren – die meisten aus Düsseldorfer Hauptschulen – das Thema Gewalt. Für viele unter ihnen ist sie alltäglich: auf dem Schulhof, im Fernsehen, in Ego-Shooter-Spielen. Das Tanzprojekt gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Emotionen durch Tanzen auszudrücken. Kraftstrotzend ist ihre Energie, die sich zwischen Aggression und Gestaltungswillen bewegt und im Verlauf der Inszenierung immer wieder nach einer Balance sucht. Im Zusammenspiel mit dem eigens für das Stück komponierten Sound der Band „Lauter Leben“, die wie bereits in der Erfolgsproduktion „Wilde Zeiten“ live spielt, nutzt das Ensemble seine geballte Power für ein Bühnenstück, das in seiner Lebendigkeit erneut Grenzen verschiebt: im Theater und im echten Leben. Die Premiere fand im Juli 2010 statt.


 
 

WILDE ZEITEN

...Ein Stück über Lebensfragen der Jugendlichen unserer Gesellschaft.

In Kooperation mit den Düsseldorfer Rotary-Clubs Pempelfort & Schlossturm wurde das Tanzprojekt „Chance Tanz“ im tanzhaus nrw gegründet. Unter der Leitung von Guido Markowitz erarbeitete die Powertruppe das Stück „Wilde Zeiten“. 23 Tänzer im Alter von 14 bis 19 Jahren, die zuvor an einem Workshop und Casting im November teilgenommen haben, thematisieren ihre „Generation doof“. Der Versuch, sich von Klischees zu befreien und angesichts von Gruppendruck und äußeren Erwartungen die eigene Identität zu finden, steht dabei im Mittelpunkt.
Der Erfolg kam prompt: "Wilde Zeiten" wurde zur Eröffnung des Kongresses "Kinder zum Olymp!", einer Veranstaltung der Kulturstiftung der Länder, der Kulturstiftung des Bundes und der Landeshauptstadt München, eingeladen. Eine große Ehre für alle Beteiligten und eine wichtige Würdigung der Arbeit mit Jugendlichen in der Sparte Tanz!

Die Premiere fand im Mai 2009 statt.   

 


 
 

T(H)REE OF LIFE

...HipHop meets Contemporary

 

Am 07. Dezember war es endlich soweit, das große Take-off Casting unter Leitung der beiden Choreografen und Tanzdozenten Nora Pfahl (D) und Karl Kane Wong (F) fand im tanzhaus nrw mit Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren statt. Über 70 Teilnehmer kamen ins tanzhaus nrw. Jeder von ihnen studierte eine vorgegebene Kurzchoreografie aus dem Zeitgenössischen und dem HipHop-Tanz ein, um damit die beiden Dozenten von ihrem tänzerischen Können zu überzeugen.

Beeindruckt durch die Bewegungsqualitäten und die wunderbare Stimmung unter den vielen Jugendlichen war es für uns nicht leicht, eine Auswahl von letztendlich 24 Teilnehmern zu treffen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer werden ab Januar 09 gemeinsam mit Nora Pfahl und Karl Kane Wong an einem viermonatigen Tanzprojekt arbeiten, das im April auf der großen Bühne im tanzhaus nrw unter dem Titel "t(h)ree of life" aufgeführt wird.

 

Zum Stück:

„...Mein Kopf ist voll, der Druck ist groß. In der Vielfalt von Möglichkeiten fühle ich mich so oft verloren. Ich muss so viele Entscheidungen treffen und weiß doch gar nicht, was ich will. Wo fange ich an, woran halte ich mich fest? Von überall strömen Reize auf mich zu und die Erwartungen an mich werden immer größer..."

Wo geht es lang? Auf der Suche nach dem richtigen Weg müssen wir immer wieder Entscheidungen treffen, die unser Leben lenken. Woher weiß ich, was für mich das Beste ist? So manches Mal wünscht man sich in solchen Momenten einfach abzutauchen, sich der Welt zu entziehen: Hinein in eine Welt, in der man sich sicher und geborgen fühlt.

Betrachtet aus verschiedenen Perspektiven befasst sich das Stück mit dem Leben und den damit verbundenen Möglichkeiten und Entscheidungen der 24 Tänzerinnen und Tänzer im Alter zwischen 12 und 20 Jahren. Mit unseren zwei Choreografen Nora (zeitgenössischer Tanz) und Karl (HipHop Tanz) begegnen sich zwei verschiedene Tanzstile die in diesem Stück zusammenfinden. 

                                                                                                                          Wir halten Euch auf dem Laufenden!


 
 

 MOV(I)E-PRODUCTION

...alles dreht sich um Tanz, Träume und das große Kino!

 

Auftakt für das Tanz-Performance-Projekt der Choreografinnen Amelie Jalowy und Nora Pfahl (D) war eine Audition im August 2007. Zwölf tanzbegeisterte Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren arbeiteten im Anschluss wöchentlich an einer spannenden Choreografie, die vom 24. bis 26. Mai 2008 im tanzhaus nrw auf der kleinen Bühne aufgeführt wurde. Alles drehte sich um Tanz, unsere Träume und das große Kino! Mit der Filmrolle unter dem Arm und dem roten Teppich unter den Füßen entführten die Jugendlichen das Publikum in die bunte Welt des Films.

Einen 20 minütigen Auszug gab es, wie auch bei "Battle your own life", am 30. März 2008 im Rahmen der Veranstaltung "Take-off Youngsters". Aufregende Requisiten und unterhaltsame Filmmusik machten das Publikum neugierig auf die Vorstellungen im Mai diesen Jahres.   


 
 

BATTLE YOUR OWN LIFE!

...ein Stück über die eigene Stärke und den Mut an Grenzen zu gehen.

 

Das Musik-Tanztheater unter der Leitung von Guido Markowitz und Rochus Aust (D) suchte im September 2007 während einem vierstündigen Casting nach Jugendlichen ab 14 Jahren, die sich für unterschiedliche Tanzstile interessierten, und Lust haben, gemeinsam neue Wege zu gehen.

Unter dem Motto: "Kämpf dich frei mit Tanz, Musik, Gesang und Spiel" erarbeiten sie eine tänzerisch und musikalisch herausragende Choreografie, mit der sie vom            20. bis 21. April im tanzhaus nrw auf der kleinen Bühne stehen werden. Am 30. März 2008 gab es bereits bei "Take-off Youngsters" eine vielversprechende Kostprobe.         


 
 

WHEEL ME UP

...ein integratives Tanzprojekt

 

Sechs tanzinteressierte SchülerInnen der Rheinischen Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung sowie sechs SchülerInnen der Hulda-Pankok Gesamtschule im Alter zwischen 10 und 14 Jahren bilden den Teilnehmerkreis des Projektes "Wheel me up" unter Leitung der deutschen Tänzerin und Choreografin Gerda König (selbst Rollstuhlfahrerin) und ihrer Tanzkompanie DIN A13.

Nachdem Gerda König bereits mit diversen Produktionen am tanzhaus nrw zu sehen war, wuchs von Seiten des Take-off Projektes das Interesse, ein Aufführungsprojekt mit Jugendlichen unter ihrer Leitung zu realisieren. Gerda König formulierte das Anliegen, ein integratives Tanzprojekt mit jungen Menschen ("mixed ability") ausführen zu wollen. Das heißt Jugendliche, mit einem körperlich/motorischen Förderungsbedarf sollen in diesem Projekt gemeinsam mit Jugendlichen einer allgemein bildenden Schule, also mit Schülerinnen und Schülern ohne spezifischen, körperlichen Förderbedürfnissen, arbeiten. Die im Alltag separierten Lebenswelten sollen in diesem künstlerischen Projekt zusammen kommen.

Seit Oktober 2006 experimentierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen während einzelner Workshoptage mit den unterschiedlichsten Formen und Möglichkeiten von Bewegung. Danach folgte in den Osterferien eine intensive Projektwoche im tanzhaus nrw, in welcher das Bewegungsmaterial für das Tanztheaterstück zur Vollendung gebracht wurde. Mit  der überzeugenden Präsentation bei "Take off Youngsters" (30. März 2008) hat "Wheel me up" das Publikum eindeutig faszinieren können.  

    


 
 

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